Ja. Auch bei chronischen neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Multipler Sklerose kann eine ambulante neurologische Rehabilitation beantragt werden. Die Therapie wird individuell auf den Krankheitsverlauf und Ihre persönlichen Ziele abgestimmt.
Ja. Viele Patientinnen und Patienten können nach einem Schlaganfall ambulant rehabilitiert werden, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ziel ist es, Beweglichkeit, Sprache, Selbstständigkeit und Teilhabe am Alltag möglichst weitgehend wiederherzustellen. Während einer ambulanten Reha können die Patienten das in der Erlernte direkt im Alltag einüben und so den Reha-Erfolg nachhaltig sichern.
Zu den Vorteilen gehören unter anderem: Verbleib im vertrauten häuslichen Umfeld Einbindung von Angehörigen Alltagstraining in der gewohnten Umgebung Individuelle Therapieplanung Optimale Vereinbarkeit mit dem Familienleben Nahtloser Übergang in Nachsorge-Programme, Heilmitteltherapie und Prävention
Bei einer stationären Rehabilitation wohnen Sie während der gesamten Rehabilitationszeit in einer Klinik. Bei einer ambulanten Rehabilitation erhalten Sie tagsüber Ihre Therapien und verbringen die übrige Zeit zu Hause. Dies erleichtert häufig die Übertragung der Therapieerfolge in den Alltag.
Die Kosten für eine Rehabilitation werden – je nach persönlicher Situation – beispielsweise von der Deutschen Rentenversicherung, den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen oder der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen.
Ja. Eine ambulante neurologische Rehabilitation muss in der Regel von Ihrem behandelnden Krankenhaus, Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen oder Ihrem Hausarzt beantragt werden. Gerne beraten wir Sie und Ihre Angehörigen auch persönlich zum Ablauf und unterstützen Sie bei Fragen zum Antragsverfahren. Auch eine berufliche Rehabilitation muss bei dem für Sie zuständigen Kostenträger – in der
Die Dauer richtet sich nach der Erkrankung und dem individuellen Rehabilitationsziel. In der Regel dauert eine ambulante neurologische Rehabilitation mehrere Wochen und findet an mehreren Tagen pro Woche statt.
Je nach persönlichem Bedarf umfasst die Rehabilitation beispielsweise: Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Neuropsychologie Aufmerksamkeitstraining Sport- und Bewegungstherapie Ernährungsberatung Sozialberatung Ärztliche Betreuung
Eine ambulante Rehabilitation eignet sich für Patientinnen und Patienten, die medizinisch stabil sind und den täglichen Weg zur Rehabilitation bewältigen können. Ob eine ambulante oder stationäre Rehabilitation die bessere Wahl ist, wird individuell geprüft.
Eine ambulante neurologische Rehabilitation kann unter anderem nach folgenden Erkrankungen sinnvoll sein: Schlaganfall Parkinson Multiple Sklerose (MS) Schädel-Hirn-Trauma Hirnblutung Tumorerkrankungen des Gehirns Polyneuropathien Neuromuskuläre Erkrankungen
